Katzen und ihr Schlafverhalten

Teilen auf 10.10.2018

Katzen verbringen etwa zwei Drittel ihres Tages mit Schlafen oder Schlummern. Junge und ältere Vierbeiner benötigen sogar noch deutlich mehr Schlaf. Auch Katzen haben Tiefschlafphasen, die sich durch Muskelzucken und Bewegung der geschlossenen Augen bemerkbar machen und nur wenige Minuten andauern. Aus einer Tiefschlafphase solltest Du Deinen Liebling am besten nicht wecken. Ansonsten sind die Schlafzustände nicht besonders tief und dauern zwischen 15 und 30 Minuten an.


Die Präferenzen kennen 

Jede Rasse, aber auch jedes Tier hat andere Vorlieben und Gewohnheiten für den Schlafplatz. Viele Katzen brauchen einen Rückzugsort zum Schlafen, andere bevorzugen die Nähe zum Menschen. Daher wird zum Beispiel ein geschlossenes Körbchen nicht von jeder Katze genutzt. Um keinen Fehlkauf zu tätigen, solltest Du die Schlafgewohnheiten Deiner Fellnase erst einmal studieren und auf ihre Präferenzen achten. Im Tierfachgeschäft gibt es dazu ein breites Angebot an Katzenbetten, Körben aus Filz oder Rattan, flauschigen Höhlen, Hängematten oder ausladenden Kissen.


Der ideale Schlafplatz 

Der ideale Schlafplatz einer Katze ist sonnig und warm. Das Körbchen ans Fenster oder an die Heizung zu stellen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es genutzt wird und beugt vor, dass Deine Katze den warmen Computer als Schlafplatz bevorzugt. Es gibt auch spezielle Schlafplätze zum Anhängen an die Heizung, damit es Deine Katze schön mollig warm hat. Katzen haben mehrere feste Plätze, wechseln aber auch häufig und probieren neue Schlafstätten aus.


Soll Deine Katze Dein Bett nicht als Schlafplatz verwenden, hilft es, konsequent zu sein und sich nicht zu ärgern, falls deine Katze die eigene Abwesenheit für ein Nickerchen dort genutzt hat. Katzen sind in ihrer Schlafplatzwahl nur schwer zu beeinflussen. Mithilfe des Clickertrainings kann man bestimmte Orte jedoch schmackhafter machen.