Katzenernährung

GranataPet steht für eine an der Natur orientierte, artgerechte und ausgewogene Heimtierernährung. Deshalb möchten wir Dich nicht nur mit unseren Produkten begleiten, sondern Dir auch wertvolle Informationen zur Verfügung stellen. Im Folgenden findest Du einige Grundfakten zum Thema Katzenernährung. Weiterführende Informationen findest Du auch in unseren FAQs

TROCKENFUTTER ODER NASSFUTTER? 

Katzen können sowohl mit hochwertigem Trockenfutter als auch mit hochwertigem Nassfutter vollwertig ernährt werden. Wichtig ist dabei in beiden Fällen, dass das Futter kein Getreide enthält, da das Verdauungssystem der Katze nicht darauf ausgelegt ist, dies zu verdauen.

Vorteile Trockenfutter

  • Natürliche Zahnpflege

Bei dem Zerkauen des Trockenfutters werden die Zähne Deiner Katze gereinigt. Zum einen wird die Speichelbildung angeregt, wodurch weniger Zahnbelag entsteht und zum anderen bleiben weniger Reste in den Zahnzwischenräumen hängen. 

  • Weniger Verpackung

Für die Umwelt ist die Fütterung von Trockenfutter deutlich entlastender, da weniger Verpackungsmüll entsteht. Je nach Größe kann ein Beutel einen Monat oder sogar länger reichen. Eine Nassfutterdose hingegen sollte nach dem Öffnen innerhalb von 1-2 Tagen verbraucht sein. Wenn in Deinem Haushalt mehrere Katzen leben und Du gerne Nassfutter füttern möchtest, bieten wir unsere DeliCATessen auch in 800g Dosen an - so kannst Du den Verpackungsmüll reduzieren. 

Darauf solltest Du achten, wenn Du Trockenfutter fütterst: 

  • Gewichtskontrolle

Trockenfutter ist ein Energiekonzentrat - das heißt, dass die Kalorien und Nährstoffe in einer kleinen Futtermenge reichlich vorhanden sind. Nassfutter hingegen enthält bis zu fünfmal so viel Wasser, weshalb man auf dieselbe Menge im Vergleich zum Trockenfutter eine geringere Kalorienzahl hat. Deshalb ist es beim Trockenfutter besonders wichtig, die richtige Futtermenge genau zu ermitteln und einzuhalten, um Über- aber auch Untergewicht zu vermeiden.

Im Gegenzug ist Trockenfutter aber auch besonders effektiv, wenn eine gezielte Gewichtszu- oder abnahme erfolgen soll. Für kastrierte Katzen bieten wir ein spezielles, kalorienreduziertes Sterilised Trockenfutter zur sanften Gewichtskontrolle an, während unser Trockenfutter für Kitten besonders reich an hochwertigen Proteinen ist. 

  • Flüssigkeitsregulation 

Nassfutter enthält, wie oben bereits erwähnt, bis zu fünfmal mehr Wasser, weshalb Katzen allein durch das Futter genug Wasser aufnehmen und nur noch sehr wenig zusätzliches Wasser benötigen. Trockenfutter enthält weniger Wasser, dadurch muss deine Katzen deutlich mehr Wasser zusätzlich trinken.

Da Katzen von Wüstenbewohnern abstammen, können sie mit wenig Flüssigkeit auskommen. Dadurch ist der Harn sehr konzentriert, was Harngries oder Harnsteine nach sich ziehen kann. Unsere Rezepturen mit ausschließlich hochwertigem Fleisch und wertvollen natürlichen Vitaminen und Mineralstoffen unterstützen dabei, dass der Harn-pH-Wert im sauren Bereich bleibt, sodass sich Harnsteine gar nicht erst bilden.

Unser Tipp: Du kannst Deine Katze durch einen Trinkbrunnen oder durch die Zugabe von Katzenmilch im Wasser zum Trinken animieren.


Doch Achtung, trinkt deine Katze überdurchschnittlich viel, ist dies meist ein Anzeichen eines gesundheitlichen Problems wie Niereninsuffizienz oder Diabetes.


Vorteile Nassfutter

  • Natürliche Flüssigkeitsaufnahme

Durch den hohen Wassergehalt im Nassfutter muss Deine Katze zusätzlich nicht viel trinken und bleibt konstant hydriert. Durch unser hochwertiges Nassfutter kann fast der gesamte Feuchtigkeitsbedarf Deiner Katze abgedeckt werden. Gerade für Katzen, die zu Harnstein neigen, ist eine Fütterung von Nassfutter deshalb empfehlenswert.

  • Hohe Akzeptanz durch naturnahe Ernährung

In den meisten Fällen ist die Akzeptanz für Nassfutter höher als die von Trockenfutter. Das liegt unter anderem daran, dass die natürlichen Aromen sich dank des hohen Wassergehalts besser entfalten können und die weiche Substanz, die einem Beutetier in der Natur deutlich näher kommt, das Futter attraktiver erscheinen  lässt.

Darauf solltest Du achten, wenn Du Nassfutter fütterst:

  • Verderblichkeit

Nassfutter nie mehr als ein paar Stunden offen stehen lassen. Wenn Deine Katze vor der nächsten Mahlzeit nicht alles aufgefressen hat, solltest Du die Reste entsorgen, den Napf gründlich ausspülen und erst dann die frische Mahlzeit in den Napf geben. Angebrochene Nassfutter - Verpackungen sollten luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt werden - allerdings auch hier nicht länger als maximal drei Tage. Bevor Du das Futter aus dem Kühlschrank fütterst, solltest Du es jedoch wieder erwärmen, da Katzen kaltes oder kühles Futter nicht gut vertragen. 

KATZEN RICHTIG FÜTTERN - UNSERE EMPFEHLUNG: 

Die Futternäpfe füllst Du nach jeweiliger Fütterungsempfehlung auf der Packung, idealerweise verteilst Du die Tagesration bei Kitten auf mindestens 3-4 Portionen. Nach ein paar Wochen kann schon auf zweimal Füttern am Tag umstellt werden.

Dazu wünscht sich Deine Katze einen Napf mit Wasser (das Wasser muss dabei nicht komplett frisch und vor allem nicht gekühlt sein - Katzen mögen das Wasser gern leicht „abgestanden“ und in Raumtemperatur), einmal am Tag erneuern genügt. Es ist sinnvoll mindestens zwei Näpfe für feste Kost zu Hause zu haben. So kannst Du einen Napf in Ruhe reinigen, während Du aus dem anderen fütterst. Wichtig ist, dass die Näpfe standfest sind, sodass deine Katze das Futter und Wasser nicht verschütten kann.

Für Stubentiger ist es ganz wichtig, dass der Wassernapf mindestens zwei Meter weit vom Futternapf aufgestellt ist oder sich sogar in einem anderen Raum als die Futternäpfe befindet, denn eigentlich mögen Katzen nicht direkt dort trinken, wo sie fressen. Und nicht wundern: Katzen nehmen trotz noch so schöner und ideal platzierter Trinknäpfe gerne an den unmöglichsten Stellen Wasser auf: Tropfen an einer Scheibe oder an (hoffentlich nicht giftigen!) Zimmerpflanzen, aus Blumentopfuntersetzern, Aquarien oder tropfenden Wasserhähnen und aus Pfützen – das alles ist ganz normal.

KATZENGRAS & KATZENMINZE - LECKERES EXTRA! 

Das Katzengras dient nicht der eigentlichen Ernährung, da es nicht verdaut werden kann. Vielmehr ist es für die Magen- und Darmreinigung da, besonders dann, wenn Deine Katze beim Putzen zu viele eigene Haare verschluckt hat. Die Pflanzenfasern fördern das Erbrechen der Haarballen und verhindern so einen Stau dieser Ballen im Katzenmagen.