Hunde trainieren – Tipps & Tricks

Hund - Erziehung
10.April.2015

Um deinen Hund erfolgreich zu trainieren, solltest du am Anfang immer nur ein Kommando pro Trainingseinheit, also nur „Sitz“ oder „Hier“ üben. Später kannst du, falls das Kommando einwandfrei von deinem Hund ausgeführt wird, selbstverständlich die Kommandos kombinieren.

Der Ton macht die Musik

Prinzipiell lässt sich sagen, je höher und ruhiger die Stimmlage, umso freundlicher wirkst du auf deinen Hund. Je tiefer und hektischer die Stimmlage, desto bedrohlicher wirkt sie auf den Hund.

Dauer einer Trainingseinheit

Überlege dir im Vorfeld, was du bei der Trainingeinheit üben möchtest. Jedes Training sollte mit einer positiven Handlung abgeschlossen werden. Beachte auch, dass du die einzelnen Trainingseinheiten am Anfang nicht zu lange gestaltest – vier bis höchstens zehn Minuten sind ausreichend. Achte während des Trainings auf Anzeichen für Überforderung deines Hundes. Anzeichen für eine Überforderung des Hundes sind unter anderem: Gähnen, Beißen, Kratzen, sich zur Konfliktbewältigung schlecken und sich hinlegen.

Das Aufhebungskommando

Ein wichtiger Bestandteil der Hundeerziehung ist das Aufhebungskommando. Für das Ausführungskommando „Sitz“ kann das Aufhebungskommando „Lauf“ oder „OK“ lauten. Wenn du also zu deinem Hund „Sitz“ sagst, musst du ihm auch sagen, wann er sich wieder frei bewegen darf. Du bist der Boss und gibst ihm zu verstehen, wann, wo, welche Aktionen er zu betreiben hat.

Hunde trainieren mit dem richtigen Timing

Stelle dir folgende Situation vor. Du rufst deinen Hund damit er zu dir kommt. Er ist aber mit Schnüffeln beschäftigt und kommt erst nach 10 Sekunden. Genau in diesem Moment, wo sich der Hund auf dich zu bewegt, schimpfst du mit ihm, weil er das von dir gegebene Kommando nicht schnell genug ausgeführt hat. Folgendes ist hier passiert: Dein Hund hat geschnüffelt und das Kommando „hier“ ignoriert oder gar nicht wahrnehmen können. 10 Sekunden später kommt er freudig auf dich zu gerannt – genau in diesem Moment wirkst du mit deiner Stimme bestrafend/klingst boshaft oder übst sogar eine dominante Körpersprache aus. All dies wirkt auf deinen Hund bedrohlich. Damit hast du ihn also für das Herkommen bestraft und nicht für das Ignorieren des vorher gegebenen Kommandos. Viele Hundebesitzer haben immer wieder Probleme damit, dass ihre Hunde nicht freudig zu ihnen kommen. Das Problem ist, dass du deinen Hund unbewusst für das Herankommen bestrafst und nicht für die Nichtachtung des zuvor gegebenen Kommandos. Und was das bedeutet, kann sich ja jeder selbst denken. Egal was dein Hund zuvor getan hat, unterdrücke deine Gefühle und den momentanen Frust. Du musst deinem Hund immer die nötige Sicherheit und Geborgenheit bieten, denn genau dies ist was er benötigt und von dir als Bezugsperson erwartet.

Im Allgemeinen hast du 1 ½ Sekunden Zeit um eine Verknüpfung mit dem Kommando zu bekommen. Du musst also sehr schnell sein und im richtigen Augenblick das Richtige zu bestätigen oder im richtigen Augenblick zu strafen.

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