Verhaltensregeln für das Clickertraining

Katze - Erziehung
05.July.2016

Befolgt man einige einfache Verhaltensregeln, führt das Clickertraining schnell zum Erfolg. In unserem exklusiven Interview verrät Tierpsychologin Sandra Pedretti, was während des Trainings zu beachten ist.

Was gibt es während des Trainings für Regeln zu beachten?

Das A&O beim Clickertraining ist, dass sowohl du als auch deine Katze Spaß daran haben! Keinesfalls solltest du deine Katze zu etwas zwingen oder schimpfen, wenn etwas nicht klappt. Das kann zu Frust und im schlechtesten Fall auch dazu führen, dass sie gar nicht mehr mitmacht. Wenn also etwas nicht auf Anhieb funktioniert, dann ruhig bleiben und überlegen, woran es liegen könnte. Oft hilft schon eine kleine Pause oder eine leicht veränderte Herangehensweise.

Wie strukturierst du den Ablauf des Trainings?

Viele tolle Tricks ergeben sich spontan aus dem, was deine Katze an unterschiedlichen Verhaltensweisen während des Trainings so anbietet. Wenn du deiner Katze aber einen ganz bestimmten Trick beibringen möchtest, solltest du dir vorher überlegen, wie genau dieser in Vollendung aussehen soll und welche Teilschritte nötig sind. Hier kann es helfen, dir einen kleinen Trainingsplan zu erstellen, in welchem du diese Sachen notierst. Katzen sind jedoch äußerst erfinderisch und finden neue Wege – trotz vorher erstelltem Trainingsplan. Flexibel zu sein lohnt sich also!

Wie behältst du die Konzentration deiner Katze?

In einer ruhigeren Umgebung ohne störende Einflüsse lässt es sich besser trainieren. Sind mehrere Katzen im Haushalt, übst du am besten mit einer Katze allein während die anderen im Nebenraum eine alternative Beschäftigung angeboten bekommen. Wichtig ist, dass du nur dann trainierst, wenn deine Katze auch Lust darauf hat, also am besten zu den Zeiten, zu denen sie ohnehin aktiv ist. Katzen können sich auch nur eine begrenzte Zeit konzentrieren, daher sind mehrere kurze Trainingseinheiten sinnvoller als eine lange. Es steigert die Motivation zudem enorm, wenn man als Belohnung etwas verwendet, das für die Katze ein echtes „Schmankerl“ ist, also z.B. besonders feine Snacks.

Als Diplom-Psychologin und Katzenpsychologin liegt der Fokus von Sandra Pedretti auf einer harmonischen Beziehung zwischen Mensch und Tier. Sie berät Katzenhalter zum richtigen Umgang mit ihren Samtpfoten und bei Verhaltensproblemen. Als Expertin für Clickertraining bietet sie Kurse und Vorträge an. Zusammen mit ihren gut trainierten Katzen war sie bereits zu Gast bei der TV-Sendung ‚Zeit für Tiere‘.

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