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5 Mythen der Katzenernährung im Check!

Na klar, als Katzenliebhaber möchten Halter:innen auch ernährungstechnisch alles richtig machen. Und begeben sich auf die Informationssuche. Doch dabei lässt sich eine Begegnung mit den zahlreichen Mythen rund um die Katzenernährung kaum vermeiden. Ein sehr strittiges Thema! Wir möchten heute in diesem Beitrag 5 Mythen aus der GranataPet Welt herausschaffen! 

1. KOHLENHYDRATE SIND GUT FÜR KATZEN 

Na, kommt Dir unser erster Mythos bereits bekannt vor? Diese Aussage ist falsch. Unsere Samtpfoten zählen zu den Carnivoren (Fleischfressern). Anders als bei uns Menschen – wir sind sogenannte Allesfresser (Omnivoren) – ist ihr Verdauungstrakt nicht darauf ausgelegt, Kohlenhydrate zu verdauen. Dies begründet sich auch durch die Kürze des Darms. Werden dennoch Kohlenhydrate gefüttert, kann dies zu Verdauungsstörungen oder auch Allergien führen. Du möchtest gerne mehr über die Verdauung von Katzen erfahren? Dann schau doch bei diesem Magazinartikel von uns vorbei! . 

2. ZUCKER IM FUTTER SEI NICHT SCHLIMM 

Auch an diesem Mythos ist nichts dran – ganz im Gegenteil! Zucker hat im Futter unserer Fellnasen schlichtweg nichts zu suchen. Warum auch? Zum einen können Katzen den Geschmack „süß“ überhaupt nicht schmecken. (Mehr zur Geschmackswahrnehmung von Katzen erfährst Du übrigens hier.) Es ist sozusagen mehr eine Ergänzung für uns Dosenöffner bzw. für unsere Augen. Erst durch das Karamellisieren des Zuckers entsteht die braune, uns appetitlich erscheinende Färbung des Fleisches bzw. der Sauce. Zum anderen kann Zucker gesundheitliche Probleme fördern. Dabei kann es sich bspw. um Zahnprobleme wie Zahnstein oder eine Begünstigung von FORL (feline odontoklastische resorptive Läsionen) handeln. Des Weiteren wird die Entstehung von Diabetes und Übergewicht unterstützt. Hier brauchst Du Dir bei unseren Produkten keine Sorgen machen. In unserer GranataPet Philosophie ist fest verankert: Wir setzen keinen Zucker zu! 

3. KATZEN LASSEN SICH AUCH REIN PFLANZLICH ERNÄHREN 

Unsere Samtpfoten als Vegetarier oder Veganer? Nein, auch diese Aussage können wir nicht bestätigen. Wie schon in Mythos 1 dargelegt, sind Katzen strikte Fleischfresser (Carnivoren) und nicht ausreichend fähig, Kohlenhydrate zu verdauen. Ernährst Du Dich selbst vegan oder vegetarisch – übertrage diese Ernährungsform bitte nicht auf Deine Samtpfote! Gesundheitliche Folgen könnten Nierensteine, -versagen oder Leberschäden sein. In unserer Symphonie Reihe findest Du einen hohen Fleischanteil von bis zu 97% – optimal für unsere fleischliebhabenden Tigerchen! 

4. MILCH IST GUT FÜR KATZEN 

Das Bild hat sich doch beinahe in jedes Gedächtnis eingebrannt: Eine Katze vor einem Schälchen Milch. Könnte hieran etwas nicht stimmen? Tatsächlich ist dieser Mythos zugleich wahr und falsch. Als Kitten benötigen Katzen natürlich die Milch von ihrer Katzenmama, um zu überleben. Wird eine Katze nicht mehr gesäugt, verlernt der Körper es, Lactase (Milchzucker) aufzuspalten und entwickelt somit auch eine Unverträglichkeit. Zur Folge kann es z.B. zu Verdauungsstörungen, Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen, Leberschäden, Übergewicht und Zahnproblemen kommen. Es gibt jedoch auch spezielle Katzenmilch, die als besonderer Snack verabreicht werden kann. Dabei auch unbedingt auf Zucker- und Getreidefreiheit achten!

5. KATZEN WISSEN SELBST, WIE VIEL SIE ESSEN MÜSSEN 

Immer wieder den Napf auffüllen, weil die Samtpfote schon weiß, wie viel sie essen sollte? NEIN! Auch dieser Mythos entspricht nicht der Wahrheit. Heutzutage ist leider nach Schätzungen fast jede zweite Katze übergewichtig und das hat mehrere Gründe. Zum einen ist das Sättigungsgefühl bei Katzen wohl nicht mehr so ausgeprägt wie bei ihren Vorfahren. Eine Ursache hierfür könnte die Katzenzucht sein. Ein weiterer Grund für die Gewichtszunahme sind oft schlechte Futterrezepturen, welche zu viel Fett, Getreide und Zucker enthalten. Um Dich dabei zu unterstützen, die richtige Futtermenge zu ermitteln, findest Du unter jedem unserer Produkte unseren Futterrechner. Hier dienen die Rasse, das Gewicht und die Aktivität als Berechnungskriterien.