1. Stay Hydrated – Der Flüssigkeitsbedarf von Katzen
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Stay Hydrated – Der Flüssigkeitsbedarf von Katzen

Teilen auf 09.08.2022

36 Grad und es wird noch heißer… – so oder so ähnlich waren die letzten Wochen in Deutschland. Die Hitze macht nicht nur uns Menschen zu schaffen, sondern auch unseren Stubentigern. Als Zweibeiner haben wir noch einen großen Vorteil gegenüber unseren flauschigen Mitbewohnern: Wir können einfach weniger anziehen. Diese Möglichkeit haben Katzen jedoch nicht.

Umso wichtiger ist es, dass unsere Samtpfoten ausreichend viel Flüssigkeit aufnehmen. Leider gestaltet sich das nicht immer einfach. Katzen sind ursprünglich Wüstenbewohner, die eigentlich über längere Zeit ohne Wasser auskommen. Meist suchen sie sich lieber ein schattiges Plätzchen, um sich abzukühlen. Dennoch gibt es hier einiges zu beachten. 

Ihren Bedarf an Flüssigkeit nehmen Katzen überwiegend über ihre Nahrung auf. In der Natur ist dies über das Fressen von kleinen Beutetieren wie z. B. Mäusen gewährleistet. Hat eine Katze aber nicht die Möglichkeit, bei einem Freigang nach Mäusen und anderen Tieren zu jagen, müssen wir Menschen nachhelfen.

Wieso ist es wichtig, dass Deine Katze ausreichend Flüssigkeit aufnimmt? Und was ist überhaupt "ausreichend"?

So wie wir Menschen, kann auch eine Katze dehydrieren, was Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben kann. Folgen können die Bildung von Harn- und/ oder Nierensteinen sowie auch Organversagen sein.

Eine ausgewachsene Katze sollte täglich ca. 65 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Nehmen wir beispielhaft an, Deine Katze wiegt 6 kg, so liegt ihr Flüssigkeitsbedarf bei 390 ml. 

Wie kann ich meine Katze zum Trinken animieren?

Als Katzenhalter:in solltest Du auf eine hochwertige Nahrung achten. Nassfutter weist bereits Feuchtigkeit auf, wodurch ein großer Anteil des Flüssigkeitsbedarf bereits gedeckt ist. Weniger Flüssigkeit enthält jedoch, wie der Name schon annehmen lässt, das Trockenfutter. Hier muss verstärkt auf die Flüssigkeitsaufnahme durch Trinken geachtet werden. Doch hier kommen wir zum bereits anfangs angedeuteten Problem: Katzen gelten eher als trinkfaul. Folgendes kannst Du tun:

  • Platziere mehrere Wassernäpfe in Eurem Zuhause. So begegnet sie ihnen häufiger.
  • Wechsle täglich das Wasser im Napf.
  • Deine Katze steht auf fließendes Wasser? Mach ihr eine Freunde und stelle einen Trinkbrunnen bereit.
  • Das angebotene Nassfutter kannst Du zusätzlich mit Wasser anreichern.
  • Feuchte das Fell Deiner Katze, z.B. mit einem nassen Waschlappen, an.

Unser leckerer Suppenkasper ist - insbesondere auch an heißen Tagen – eine perfekte Unterstützung, um eine die Flüssigkeitszufuhr zu unterstützen.

Warnsignale erkennen

Sollte Deine Katze zu wenig Flüssigkeit aufnehmen, so achte auf folgende Warnsignale. Tritt eines davon auf oder sogar mehrere kombiniert, ist ein Besuch beim Tierarzt unausweichlich:

  • trockenes Zahnfleisch
  • kalte Pfoten
  • wenig Hautelastizität
  • Appetitlosigkeit
  • seltenes Wasserlassen
  • eingesunkene Augen
  • schnelle Atmung
  • Hecheln