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Tierische Ernährung – Kernfakten über Futter für Hunde und Katzen

03.03.2026
Ein Bild aufgeteilt in 3 Bereiche. Links ein Hund vor 2 Futtersäcken stehend, in der Mitte eine Katze über einem Napf geneigt mit 3 Nassfutterbeuteln rechts neben sich. Auf der rechten Seite eine sitzende Katze

Ob Zoofachhandel, Online-Shops oder soziale Medien: Noch nie war die Auswahl an Fütterungskonzepten für Hunde und Katzen so groß wie heute. BARF, Trocken- und Nassfutter, selbst kochen oder Supplements, jedes Konzept hat Befürworter und Kritiker. Für viele Tierhalter*innen ist es schwierig, dabei den Überblick zu behalten und einzuschätzen, was wirklich sinnvoll ist. In diesem Beitrag möchten wir Dir die wichtigsten Fütterungsformen erklären und zentrale, ehrliche Fakten zur tierischen Ernährung liefern.

Grundlagen: Was Hunde und Katzen brauchen 

Hunde und Katzen unterscheiden sich ernährungsphysiologisch mehr als man zunächst annehmen könnte. Hunde sind Allesfresser mit klarer Fleischorientierung, Katzen hingegen sind obligate Carnivoren. Sie sind zwingend auf tierische Bestandteile angewiesen. Hochwertige tierische Proteine bilden daher bei beiden die Basis einer artgerechten Ernährung. Fette liefern Energie, unterstützen Haut und Fell und sind Träger fettlöslicher Vitamine. Kohlenhydrate sind, vor allem beim Hund, oft sinnvoll und für bestimmte Lebensabschnitte notwendig, aber nicht bei jedem Tier ein Muss.

Entscheidend ist nicht die Fütterungsform allein, sondern vorwiegend, ob das Futter bedarfsdeckend, ausgewogen und vor allem, ob es gut vertragen wird.

Schüssel mit BARF

BARF – naturnah, aber anspruchsvoll

BARF (Bones And Raw Food, dt. Übers. Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) orientiert sich an der ursprünglichen Ernährung von Beutetieren, oft in Kombination mit Gemüse, Obst und Kohlenhydraten. Richtig umgesetzt kann BARF sehr hochwertig sein, erfordert jedoch fundiertes Wissen, exakte Berechnung und hygienische Sorgfalt. Fehler bei Calcium-Phosphor-Verhältnissen, Vitaminen oder Spurenelementen sind keine Seltenheit, insbesondere bei Katzen.

Unser ehrlicher Blick: BARF kann eine gute, gesunde Fütterungsmethode sein, ist aber ohne richtiges Wissen sehr fehleranfällig. Da diese Fütterungsart sehr anspruchsvoll und mit einem vergleichsweise hohen Aufwand verbunden ist, ist sie nicht für jede*n Tierhalter*in praktikabel.

Hund mit Nassfutter

Trocken- und Nassfutter, praktisch und sicher

Industriell hergestelltes Trocken- und Nassfutter bietet in der Regel vor allem eines: Nährstoffsicherheit. Hochwertige Produkte sind so konzipiert, dass sie den täglichen Bedarf zuverlässig decken. Nassfutter punktet mit hohem Feuchtigkeitsgehalt, was besonders für Katzen wichtig ist. Trockenfutter ist praktisch, lange haltbar und leicht zu portionieren. 

Wichtig ist hier die Qualität: Ein hoher Fleischanteil, transparente Deklaration und der Verzicht auf unnötige Füllstoffe machen den Unterschied, unabhängig von der Darreichungsform.


Selbst kochen: Individuell, aber anspruchsvoll

Selbst gekochtes Futter bietet wie BARF maximale Kontrolle über die Zutaten und kann vor allem bei Unverträglichkeiten sinnvoll sein, um gezielt problematische Bestandteile ausschließen zu können. Allerdings gilt auch hier: Ohne gezielte Supplementierung entstehen schnell Mangelerscheinungen. Besonders Taurin bei Katzen oder Spurenelemente wie Zink und Jod werden häufig unterschätzt.

Hund mit Lachsöl

Supplements

Nahrungsergänzungen wie Omega-3-Öle, Grünlippmuschel oder Vitamine können gezielt unterstützen, etwa bei Gelenken, Hautproblemen oder im Alter. Sie können jedoch, wie der Name bereits sagt, nur ergänzen und unterstützen, nicht kompensieren. Ein mangelhaftes Grundfutter in Bezug auf Energiedichte, Protein- und Fettgehalt lässt sich nicht durch Supplements „reparieren“.

Unser Fazit

Es gibt nicht die eine perfekte Fütterungsform für alle Hunde und Katzen. Entscheidend sind Individualität, Qualität und Ausgewogenheit. Wir bei GranataPet glauben an ehrliche Ernährungskonzepte, die sich an Bedürfnissen des Tieres orientieren, nicht am Trend.  

Ob Nass-, Trockenfutter, Selbstzubereitung oder funktionelle Ergänzungen: Gut informiert zu füttern ist der erste und gleichzeitig wichtigste Schritt zu einem gesunden, vitalen Tierleben.