Futterlexikon – Wissen, was drin ist

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Fleisch, Fisch und tierische Eiweiße

Büffel

Wasserbüffel bilden eine eigene Gattung und sind nicht näher mit dem klassischen Hausrind verwandt. Das Büffelfleisch gilt zwar als Rind- oder Kalbfleisch-ähnlich, jedoch mit einem kräftigeren Geschmack. Büffelfleisch hat im Vergleich zu Rindfleisch deutlich weniger Cholesterin- und Fettwerte, dafür aber mehr Protein und Mineralstoffe.
Gemüse

Forelle

Der schmackhafte Speisefisch gehört zur zoologischen Familie der Lachsfische. Das helle, zarte Muskelfleisch ist eine wertvolle Proteinquelle. Im Vergleich der verschiedenen Proteinlieferanten liegt die Forelle mit rund 20 Prozent Eiweiß pro 100 Gramm sehr weit vorne.  Somit unterstützt die Forelle den Muskelaufbau und bietet die ideale Nahrung für sportliche sehr aktive Tiere. Auch der Stoffwechsel wird angeregt. 

Gans

Gänse gehören zur Familie der Entenvögel, sind jedoch deutlich größer. Es ist eine der Geflügelsorten mit dem höchsten Fettgehalt und eignet sich deshalb besonders für sehr aktive Hunde, die beispielsweise Ausdauersport betreiben. Zudem weist das dunkle, herzhafte Fleisch besonders große Mengen Magnesium auf, der wichtig für Muskulatur und Nervensystem ist. Auch der Gehalt an Eisen, Vitamin A und einigen Vitaminen der Vitamin B-Gruppe ist hoch.

Garnele / Shrimp

Die Garnele, auch Shrimp genannt, ist ein Langschwanzkrebs ohne Scheren. Besonders bemerkenswert bei Garnelen ist neben ihrem extrem niedrigen Fettgehalt vor allem ihr hoher Anteil an Proteinen. Diese Nährstoff-Kombination sorgt dafür, dass Garnelen gut sättigen, ohne viele Kalorien zu haben. Sie gelten als ideales „Futter“ für Gehirn und Muskeln. Garnelen enthalten – wie auch Fisch – Eiweiß und auch Jod. Zudem sind Garnelen reich an natürlichem Taurin.

Geflügel

Als Geflügel werden zusammenfassend Hühnervogel sowie Gänsevögel bezeichnet, die schon länger in Domestizierung sind – mit Ausnahme von Taube und Strauß. Das helle Geflügelfleisch ist leicht verdaulich und reich an Proteinen. Im Vergleich zu anderen Fleischsorten weist das Geflügelfleisch außerordentlich viel an den Vitaminen B6, Biotin, Nicotin- und Pantothensäure auf. Durch den geringen Fettanteil eignet sich das Geflügelfleisch auch gut für Diäten.
Geflügelfleisch  Geflügelfleisch wird überwiegend aus Muskelpartien gewonnen. Es liefert dem Hund oder der Katze hochverdauliche Proteine.
Geflügelfett  Geflügelfett enthält wertvolle Fettsäuren zur Komplettierung eines ausgewogenen Fettsäuremusters. Geflügelfett ist ein leichtverdaulicher, sehr guter Energielieferant für Hunde und Katzen.

Fisch (Weißfisch)

Der schmackhafte Speisefisch gehört zur zoologischen Familie der Lachsfische. Das helle, zarte Muskelfleisch ist eine wertvolle Proteinquelle. Im Vergleich der verschiedenen Proteinlieferanten liegt die Forelle mit rund 20 Prozent Eiweiß pro 100 Gramm sehr weit vorne.  Somit unterstützt die Forelle den Muskelaufbau und bietet die ideale Nahrung für sportliche sehr aktive Tiere. Auch der Stoffwechsel wird angeregt.

Fasan

Anders als bei vielen anderen Geflügelsorten ist das Fasanenfleisch dunkelrot anstatt hell gefärbt. Das saftige Fleisch bringt auch einen leichten Wildgeschmack mit sich, was es bei vielen Hunden und Katzen besonders beliebt macht. Es gilt als sehr mager und enthält neben Eisen und tierischen Eiweißen auch unter anderem Calcium, B-Vitamine und Omega-6-Fettsäuren.

Kaninchen

Kaninchen haben helles, kräftiges Fleisch mit einem sehr ausgewogenen Energie- und Proteinverhältnis. Durch den leichten Wildgeschmack empfinden viele Hunde und Katzen das Fleisch als besonders schmackhaft. Kaninchenfleisch enthält von Natur aus viele Vitamine aus der B-Gruppe sowie Magnesium. Es enthält weniger Kalorien als Geflügelfleisch, bietet aber dennoch mehr als den dreifachen Eisengehalt.

Kalb

Das Muskelfleisch sowie auch die Innereien des jungen Rinds sind besonders fein, fettarm und zart. Doch nicht nur die magere und feine Beschaffenheit ist kennzeichnend für das Kalbfleisch, es enthält auch einen erhöhten Naturgehalt an Arachidonsäure, Zink, Vitamin E und Cholin. Geschmacklich ist das Kalbfleisch milder als Rindfleisch. Es enthält zudem weniger Eiweiß und Fett, weshalb es gerne als Diätkost eingesetzt wird.

Italienischer Schinken

Mild-würzig, besonders lange und schonend getrocknet, über 10 Monate gereift, dabei dennoch rosa und mit feiner Fettmaserung - der italienische Schinken vom Schwein ist eine besondere Delikatesse für die Vierbeiner. Eine leckere Zutat, die auch zum Salzhaushalt beiträgt, in erster Linie jedoch als Eiweißquelle und Energiespender fungiert. Der italienische Schinken ist von Natur aus reich an Mangan, Jod sowie den Vitaminen B1 und Cholin.

Lachs

Der Lachs ist ein großer Speisefisch, der jedoch bei in etwa dem gleichem Proteingehalt wie die Forelle einen deutlich höheren Fettanteil aufweist. Das Lachsöl ist vor allem für seinen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren bekannt und daher besonders wertvoll für einen gesunden Blutdruck.  Neben den gesunden Fetten enthält Lachs eine gute Portion Proteine und jede Menge der fettlöslichen Vitamine A und D.

Thunfisch

Thunfisch enthält besonders viele Omega-3-Fettsäuren, die vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen und das Immunsystem stärken. Auch viel hochwertiges Eiweiß, Jod, Zink und Vitamin D finden sich im Thunfisch. Vitamin D ist unter anderem wichtig für das Immunsystem sowie für das Knochenwachstum von Welpen bzw. Kitten. Der niedrige Fettgehalt ist ein weiterer Pluspunkt des Thunfischs. 

Wild

Als Wild wird das Fleisch von Rehen, Rotwild, Damwild und Sikawild bezeichnet. Das magere Fleisch ist mit durchschnittlich 23 % an leicht verdaulichem, tierischem Eiweiß besonders proteinreich. Es enthält große Mengen an Vitaminen der B-Gruppe sowie zahlreiche Mineralstoffe, Zink und Eisen. Das Wildfleisch gilt deshalb als sehr nährstoffreich, jedoch - im Vergleich zu anderen Fleischsorten – als energiearm. Wegen der natürlichen Lebensbedingungen und des Bewegungsfreiraums der Tiere hat Wildfleisch im Vergleich zu Rind und Schwein einen deutlich höheren Muskelanteil und wesentlich weniger Fett.

Truthahn

Truthahnfleischwird überwiegend aus Muskelpartien gewonnen. In der Herstellung wird das Fleisch getrocknet und zerkleinert, bevor es weiterverarbeitet wird. Truthahn ist wie Geflügel ein wichtiger Bestandteil für eine gesunde Hunde- und Katzenernährung. Es liefert den Tieren hochwertige Proteine und ist besonders gut verdaulich. Das Fleisch des Truthahns ist reich an Vitamin B12 und B6. Zudem enthält es große Mengen an Kalium, Magnesium, Zink und Eisen, die sich positiv auf das Immunsystem auswirken.

Pute

Als Pute wird das weibliche Tier der Haustruthühner im Volksmund bezeichnet. Puten gehören zu den größten Arten der Hühnervögel, das Fleisch gilt als besonders mager und fettarm. Dennoch bietet es einen hohen Proteingehalt. Das helle, zarte Fleisch der Pute ist reich an Vitamin B12 und B6. Außerdem enthält es große Mengen an Kalium, Magnesium, Zink und Eisen, die sich positiv auf das Immunsystem auswirken können. Der Cholesterinanteil des Putenfleischs ist relativ gering.

Ente

Entenfleisch weist einen höheren Fettgehalt auf als Hühner- oder Putenfleisch, ist aber fettärmer als Gänsefleisch. Aus diesem Grund eignet es sich besonders gut für aktive Hunde oder für Hunde, die gezielt zunehmen sollen, um ihr Idealgewicht zu erreichen. Entenfleisch enthält besonders viel Magnesium, das für Muskulatur und Nervensystem eine wichtige Bedeutung hat, sowie bemerkenswert viel Vitamin B1. Das auch Thiamin genannte Vitamin wirkt sich positiv auf Nerven und Stoffwechsel aus.

Lamm

Als „Lamm“ werden Schafe bis zu einem Alter von einem Jahr bezeichnet. Das schmackhafte und kräftige Lammfleisch ist wegen des erhöhten Fettgehalts als wertvoller Energiespender zu sehen. Auch die Vielfalt an Aminosäuren sowie der hohe Eiweißanteil ist ein Vorteil des Lammfleisches. Im Vergleich der gängigen Fleischsorten bietet Lamm den höchsten Gehalt der Aminosäure „Threonin“, auch Palmitin- und Ölsäure sind reichlich vorhanden. Das Lammfleisch gilt als sehr gut verträglich, Futtermittelunverträglichkeiten oder Allergien werden äußerst selten davon verursacht.

Griebenmehl

Griebenmehl ist eine hochwertige, leicht verdauliche und extrem proteinreiche Zutat. Als Griebenmehl werden die fetthaltigen und teils knusprigen Gewebeteile bezeichnet, die bei der Schmalz- bzw. Talgherstellung übrigbleiben. Anschließend wird es getrocknet und fein vermahlen. Es enthält über 80 % rein tierisches Protein, da das Fett überwiegend entfernt wurde. Griebenmehl ist vollkommen knochenfrei.

Volleipulver

Volleipulver wird aus dem von Schalen befreiten, zerkleinertem und schonend getrocknetem vollen Hühnerei, also Eiklar und Eigelb, gewonnen. Nach der Trocknung liegt ein Mischpulver vor. Volleipulver ist eine biologisch hochwertige Proteinquelle mit wertvollen Aminosäuren.

Hüttenkäse

Wenig Fett und Kohlenhydrate bei hohem Protein- und Calciumgehalt zeichnen diesen körnigen Frischkäse aus. Weich und mild schmeckend wird er aus Magermilch hergestellt. Fermentierte Sahne aromatisiert die gallertigen Käsekörnchen und trägt zur Akzeptanz des Futters bei.

Huhn

Hühnerfleisch gilt als mager und deshalb als leicht verdauliche Kost. Es enthält wenig Fett, dafür aber viele Proteine. Das zarte, helle Fleisch dient in der Heimtierernährung vor allem als wertvolle Quelle für tierisches Eiweiß. Dieses enthält die essentiellen Aminosäuren „Lysin“ und „Methionin“ sowie Magnesium und Kalium. Die B-Vitamine und die mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Hühnerfleisch sind zudem förderlich für Haut und Fell. Tiernahrung mit Hühnerfleisch eignet sich dank der guten Verdaulichkeit und des geringen Fettgehalts besonders gut als Schonkost sowie für Diäten. Das Perlhuhn zählt ebenfalls zu den Hühnervögeln, schmeckt aber wie eine gelungene Mischung aus Huhn, Fasan und Rebhuhn. Genau wie das Huhn enthält auch das Perlhuhn wenig Kalorien und Fett, dafür aber viele Proteine, Vitamine und Mineralstoffe.

Pferd

Der Geschmack des Pferdefleischs ähnelt dem von Rind- oder Wildfleisch. Das zarte, feinfaserige Fleisch ist mit wenig Fettgewebe durchsetzt und demzufolge fett- und kalorienarm im Vergleich zu Rindfleisch. Pferdefleisch ist besonders reich an Eisen und Kalzium und enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislaufsystem sowie den Stoffwechsel haben. Zudem beinhaltet Pferdefleisch nur sehr wenig Cholesterin.

Rind

Das kernige, dunkle Fleisch des Rindes bietet Hunden und Katzen eine schmackhafte Eiweiß- und Fettquelle. Es enthält von Natur aus viel Magnesium, Kalium und Eisen und gilt als sehr gut verdaulich. Das Fleisch des Angus-Rinds ist deshalb ganz besonders hochqualitativ, da die Rinder von März bis Oktober auf der Weide stehen können. Diese besonders lange Weideperiode wirkt sich durch die Fütterung aus Kräutern und Gräsern positiv auf die Qualität des Rindfleisches aus. Das Fleisch des Angus zeichnet sich durch seine kräftige rote Farbe und seine feine Fettmarmorierung aus.